
Wenn es an der Ostsee ungemütlich wird, sind die Kanaren das vielleicht praktischste Warmziel: nur rund viereinhalb Stunden Flug, T-Shirt-Wetter und mit dem Passat fast täglich Wind. Kein Fernflug, kein Jetlag, und trotzdem Sonne satt. Wir zeigen Dir, welche Insel zu Dir passt.
Warum hier im Winter der Wind steht

Die Kanaren liegen im Atlantik vor Westafrika und damit genau im Bereich des Nordost-Passats. Der weht vor allem im Sommer am stärksten, ist aber auch im Winter erstaunlich verlässlich, besonders im Süden der Inseln. Dazu mildes Klima das ganze Jahr. Das macht die Inseln zum besten Winter-Warmziel Europas, das man ohne langen Flug erreicht. Wer im Januar dem Grau entkommen will, ist hier richtig.
Fuerteventura, Lanzarote, Gran Canaria
Drei Inseln stehen für Kiter im Vordergrund. Fuerteventura ist der Klassiker, vor allem die riesige Flachwasser-Lagune von Sotavento im Süden, die bei Ebbe zum Einsteiger- und Freestyle-Traum wird. Lanzarote bietet mit der Costa Teguise ein einsteigerfreundliches Flachwasserrevier und mit Famara eine Wellenseite. Gran Canaria schließlich ist mit Pozo Izquierdo ein echtes Mekka für Profis, böig und kräftig, eher nichts für den Anfang.
Für wen sich welche Insel lohnt

Welche Insel die richtige ist, hängt von Deinem Können ab. Als Einsteiger bist Du auf Fuerteventura oder an der Costa Teguise auf Lanzarote bestens aufgehoben, dort ist das Wasser flach und der Wind sauber. Wer schon sicher fährt und die Welle sucht, findet auf allen Inseln passende Spots. Und die Cracks pilgern nach Pozo. Schulen und Verleih gibt es überall, mit der VDWS-Lizenz leihst Du unkompliziert.
Die Kanaren sind der kurze Weg zum sicheren Winterwind: Sonne, Passat und für jedes Level die passende Insel, alles in viereinhalb Flugstunden. Pack den Neopren ein, der Atlantik ist frischer als das Rote Meer, dafür bist Du schnell da. Bei der Inselwahl helfen wir Dir gern weiter.
