Rügen für Einsteiger: das große Flachwasser-Paradies

Gruppe lernt Kitesurfen im flachen Wasser

Wenn es einen Ort gibt, an dem Kiten-Lernen Spaß statt Stress macht, dann ist es Rügen. Die Insel und ihre vorgelagerten Bodden bieten einige der größten Stehreviere Deutschlands: flaches Wasser, in dem Du Dich hinstellen kannst, so weit das Auge reicht. Genau das brauchst Du am Anfang. Hier die Reviere, die sich für Einsteiger lohnen.

Warum Rügen so anfängerfreundlich ist

Zwei Anfaenger auf dem Kiteboard im Flachwasser
Stehtiefes Wasser nimmt dem Lernen den ganzen Druck.

Das Zauberwort heißt stehtief. In den Bodden rund um Rügen ist das Wasser oft über Hunderte Meter nur knie- bis hüfttief. Fällst Du, stellst Du Dich hin, sortierst die Leinen und machst weiter, ohne ums Tiefe zu kämpfen. Das Wasser ist meist glatt, weil die Wellen draußen bleiben, und der Wind kommt sauber über die flache Landschaft. Bessere Bedingungen zum Üben gibt es kaum.

Die schönsten Stehreviere

Der Klassiker ist Suhrendorf auf der Insel Ummanz, eines der größten Stehreviere des Landes, am besten bei Westwind. Auf der anderen Seite liegt Dranske mit dem Wieker Bodden, ideal bei Ostwind, und weil beide nah beieinander liegen, deckst Du fast jede Windrichtung ab. Auch Schaprode und Thiessow im Südosten sind feine, flache Reviere. Mai, Juni und der windreiche September bis Oktober sind die besten Monate.

Worauf Du auf der Insel achtest

Kitekurs im stehtiefen Wasser
Naturschutz ernst nehmen, dann bleibt das Revier offen.

Rügen ist nicht nur Spielwiese, sondern auch viel Natur. Teile der Bodden sind Schutzgebiete, in denen Kiten nur in bestimmten Zonen oder gar nicht erlaubt ist, und zur Brutzeit gibt es Sperrungen. Halte Abstand zum Schilfgürtel und zu Vogelschwärmen, und kite nur dort, wo es ausgewiesen ist. So bleibt das Revier auch für die nächsten Jahre offen.

Für die ersten sicheren Schläge gibt es kaum ein besseres Revier als die Rügener Bodden. Viel Platz, flaches Wasser, sauberer Wind. Gönn Dir ein Wochenende auf der Insel, und Du wirst merken, wie schnell es vorangeht. Wir sagen Dir gern, welcher Bodden bei welchem Wind läuft.