
Nicht jeder muss bis Fehmarn oder Rügen fahren. An der westlichen Ostsee liegen zwei Reviere, die sich besonders fürs entspannte Kiten und fürs Lernen eignen: das Salzhaff bei Rerik und Pelzerhaken in der Lübecker Bucht. Beide haben viel flaches Wasser und sind schnell erreichbar. Ein kurzer Spotcheck.
Rerik und das Salzhaff

Das Salzhaff hinter der Halbinsel Wustrow ist ein echter Allrounder. Auf der Haffseite findest Du glattes, stehtiefes Flachwasser, ideal für Einsteiger und für alle, die in Ruhe an Tricks feilen. Dreht der Wind, wechselst Du auf die Ostseeseite und hast Chop und kleine Welle. Bei West oder Nordwest ist Pepelow der bessere Einstieg ins Haff. Dazu ein flacher Sandstrand, an dem auch Familien einen schönen Tag haben.
Pelzerhaken, die große Kite-Badewanne
Pelzerhaken bei Neustadt trägt seinen Spitznamen zu Recht: Hier reicht das flache Wasser bis zu mehrere hundert Meter raus, fast wie eine riesige Badewanne. Genau deshalb ist es eines der beliebtesten Lernreviere Schleswig-Holsteins. Am besten läuft es bei Südwest, dann steht der Wind seitlich und das Wasser bleibt glatt. Und weil der Spot nur rund eine Stunde von Hamburg weg ist, eignet er sich perfekt für die Session nach Feierabend.
Wann es sich am meisten lohnt

Wie fast überall an der Ostsee sind Frühjahr und Herbst die windreichsten Zeiten, der Sommer ist wärmer, aber oft schwächer. Beide Reviere sind unkompliziert, gut ausgestattet und haben Schulen vor Ort. Achte am Salzhaff auf die Naturschutz-Bereiche und halte Abstand zu den Vogelzonen, dann bleibt alles im grünen Bereich.
Salzhaff und Pelzerhaken sind die unaufgeregten Lieblinge der westlichen Ostsee: flach, entspannt, ideal zum Lernen und für die schnelle Runde zwischendurch. Wenn Du wissen willst, welcher der beiden bei Deinem Wind heute besser läuft, frag uns einfach.
