
Es gibt einen Ort, an dem sich Kiter aus ganz Europa treffen: Tarifa, die Südspitze Spaniens, wo Atlantik und Mittelmeer aufeinandertreffen. Hier weht der Wind an rund dreihundert Tagen im Jahr. Für viele ist Tarifa der erste große Kite-Trip. Worauf Du Dich freuen kannst und worauf Du achtest.
Warum hier immer Wind ist

Tarifa liegt genau in der Meerenge von Gibraltar, und die wirkt wie eine Düse: Der Wind wird zusammengedrückt und beschleunigt. Deshalb steht hier so verlässlich Wind, an den meisten Tagen des Jahres. Dazu kommen kilometerlange Sandstrände wie Los Lances und Valdevaqueros, eine riesige Kite-Szene, Schulen, Material und abends das pralle Leben. Wassersport ist hier nicht Hobby, sondern Lebensgefühl.
Levante oder Poniente, das macht den Tag
Zwei Winde bestimmen den Tag. Der Levante kommt aus Osten, ist kräftig und kann tagelang mit Macht durchblasen, das ist eher etwas für Geübte. Der Poniente weht aus Westen, ist sauberer und gleichmäßiger und damit der bessere Freund des Einsteigers. Welcher gerade läuft, sagt Dir jede Schule und jede App. Das Wasser ist überwiegend offen und leicht wellig, ein klassisches Flachwasserrevier ist Tarifa also nicht.
Wann Du als Anfänger hinfährst

Für den ersten Tarifa-Trip sind Frühjahr und Herbst ideal, etwa April bis Juni oder September bis Oktober. Dann ist es warm, aber nicht überlaufen, und der Wind oft etwas umgänglicher als im Hochsommer. Buch eine Schule mit Anfängerkursen, die kennen die ruhigen Ecken und den passenden Wind. Und denk an die VDWS-Lizenz, mit ihr leihst Du vor Ort unkompliziert Material.
Tarifa ist ein Pflichtziel für jeden, der den Sport liebt, und auch für Einsteiger gut machbar, wenn Du den richtigen Wind und die richtige Zeit wählst. Nur eine Flugstunde plus etwas Fahrt, und Du stehst in Europas Windhauptstadt. Bei der Planung Deines ersten Trips helfen wir Dir gern.
