
Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist eines der schönsten Stücke Ostseeküste, und auch zum Kiten ein Traum, gerade für Einsteiger. Auf der einen Seite die geschützten Bodden mit flachem Wasser, auf der anderen die offene See mit Welle. Dazu Natur pur. Ein Revier, das man gesehen haben sollte, mit ein paar wichtigen Regeln.
Boddenwasser, flach und geschützt

Die Bodden, also die flachen Gewässer hinter der Halbinsel, sind ideale Lernreviere. Bei Born, Dabitz und Saal hast Du riesiges Flachwasser, in dem Du gut stehen kannst, dazu meist glattes Wasser und sauberen Wind über die flache Landschaft. Schulen gibt es direkt am Bodden. Hier kannst Du in Ruhe üben, ohne Dich mit Wellen oder tiefem Wasser herumzuschlagen. Entspannter geht der Einstieg kaum.
See-Seite für die Welle
Wer schon sicher fährt, wechselt auf die Seeseite. An den Außenstränden von Wustrow, Prerow und Zingst hast Du bei auflandigem Wind aus Nord bis Nordost echte Ostseewelle. Das ist anspruchsvoller, macht aber großen Spaß, wenn Du die ersten Sprünge oder das Wellenreiten ausprobieren willst. So bietet die Halbinsel beides an einem Ort, flaches Lernrevier und Wellenspielplatz, je nachdem, wonach Dir gerade ist.
Nationalpark heißt Rücksicht

Ein wichtiger Punkt: Große Teile der Bodden gehören zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Das heißt, Kiten ist längst nicht überall erlaubt, auf der Boddenseite oft nur in ausgewiesenen Schulbereichen. Halte mindestens zweihundert Meter Abstand zum Schilfgürtel, denn dort brüten und rasten Vögel. Frag im Zweifel die örtliche Schule, die weiß genau, wo Du fahren darfst. So bleibt dieses besondere Revier auch für die Zukunft erhalten.
Darß und Zingst sind ein Geschenk für Wassersportler: sanftes Boddenwasser zum Lernen, Welle auf der Seeseite und ringsum eine der schönsten Naturlandschaften der Küste. Geh respektvoll mit ihr um, dann bekommst Du unvergessliche Tage zurück. Welche Boddenbereiche freigegeben sind, sagen wir Dir gern.
