Kategorie: Spots & Reviere

  • Fehmarn Spot-Guide: für jede Windrichtung ein Strand

    Fehmarn Spot-Guide: für jede Windrichtung ein Strand

    Viele Kites am Himmel ueber einem Ostsee-Strand

    Fehmarn ist für Kiter das, was die Alpen für Skifahrer sind. Rund achtzig Kilometer Küste, etwa zwanzig Spots, und für fast jede Windrichtung der passende Strand. Woher der Wind auch weht, irgendwo auf der Insel läuft es. Hier kommt der Überblick, damit Du weißt, wohin Du musst.

    Eine Insel, für jede Windrichtung ein Spot

    Kitesurfer auf dem Wasser vor der Kueste
    Dreht der Wind, wechselt man einfach die Seite der Insel.

    Das Geheimnis von Fehmarn ist die Form. Die Insel hat Küste in alle Himmelsrichtungen, also findest Du bei Südwest die Südküste und bei Nordost die Nordküste. Dreht der Wind, wechselst Du einfach den Strand, statt den Tag abzusagen. Genau das macht die Insel so verlässlich: Du fährst hin und kommst fast immer aufs Wasser.

    Für den ersten Überblick reichen drei Ecken. Der Süden rund um Orth mit viel Flachwasser, die Nordküste am Grünen Brink mit Welle bei Ostwind, und die windexponierten Spitzen für die kräftigen Tage.

    Die besten Spots zum Lernen

    Wer noch übt, will flaches, stehtiefes Wasser, und davon hat Fehmarn reichlich. Gold bei Orth ist der Klassiker, ein riesiges Stehrevier, in dem an guten Tagen die halbe Schule steht und grinst. Auch die Seite am Wulfener Hals ist ideal für Anfänger. Ein Hinweis am Rande: An manchen Lern-Spots ist das Kiten zeitlich geregelt, an der Lagune am Wulfener Hals zum Beispiel oft erst ab dem Abend. Ein Blick auf die Schilder vor Ort spart Ärger.

    Wo es Welle und Action gibt

    Kites ueber dem flachen Wasser an der Ostsee
    Bei Ostwind baut der Grüne Brink eine saubere Welle auf.

    Wenn Du schon sicher fährst, wird es spannender. Am Grünen Brink im Norden bekommst Du bei Ostwind eine schöne Welle, an den Spitzen wie Markelsdorf oder Westermarkelsdorf bricht es bei Südwest richtig. Hier ist mehr Können gefragt, das Wasser wird schnell tief und der Wind steht oft kräftig.

    Wichtig am Grünen Brink: Das ist Naturschutzgebiet. Hier wird nur in den ausgewiesenen Zonen gekitet, dann bleibt der Spot auch für die nächste Saison offen. Rücksicht kostet nichts und hält uns alle im Spiel.

    Fehmarn ist längst kein Geheimtipp mehr, aber genau deshalb so gut: Schulen, Verleih und Spots für jedes Level liegen dicht beieinander. Pack das Material ein, schau auf die Windrichtung, und such Dir die passende Seite. Welche das heute ist, verrät Dir ein Blick auf die Windrichtung und unser Wind-Check.

  • Rügen für Einsteiger: das große Flachwasser-Paradies

    Rügen für Einsteiger: das große Flachwasser-Paradies

    Gruppe lernt Kitesurfen im flachen Wasser

    Wenn es einen Ort gibt, an dem Kiten-Lernen Spaß statt Stress macht, dann ist es Rügen. Die Insel und ihre vorgelagerten Bodden bieten einige der größten Stehreviere Deutschlands: flaches Wasser, in dem Du Dich hinstellen kannst, so weit das Auge reicht. Genau das brauchst Du am Anfang. Hier die Reviere, die sich für Einsteiger lohnen.

    Warum Rügen so anfängerfreundlich ist

    Zwei Anfaenger auf dem Kiteboard im Flachwasser
    Stehtiefes Wasser nimmt dem Lernen den ganzen Druck.

    Das Zauberwort heißt stehtief. In den Bodden rund um Rügen ist das Wasser oft über Hunderte Meter nur knie- bis hüfttief. Fällst Du, stellst Du Dich hin, sortierst die Leinen und machst weiter, ohne ums Tiefe zu kämpfen. Das Wasser ist meist glatt, weil die Wellen draußen bleiben, und der Wind kommt sauber über die flache Landschaft. Bessere Bedingungen zum Üben gibt es kaum.

    Die schönsten Stehreviere

    Der Klassiker ist Suhrendorf auf der Insel Ummanz, eines der größten Stehreviere des Landes, am besten bei Westwind. Auf der anderen Seite liegt Dranske mit dem Wieker Bodden, ideal bei Ostwind, und weil beide nah beieinander liegen, deckst Du fast jede Windrichtung ab. Auch Schaprode und Thiessow im Südosten sind feine, flache Reviere. Mai, Juni und der windreiche September bis Oktober sind die besten Monate.

    Worauf Du auf der Insel achtest

    Kitekurs im stehtiefen Wasser
    Naturschutz ernst nehmen, dann bleibt das Revier offen.

    Rügen ist nicht nur Spielwiese, sondern auch viel Natur. Teile der Bodden sind Schutzgebiete, in denen Kiten nur in bestimmten Zonen oder gar nicht erlaubt ist, und zur Brutzeit gibt es Sperrungen. Halte Abstand zum Schilfgürtel und zu Vogelschwärmen, und kite nur dort, wo es ausgewiesen ist. So bleibt das Revier auch für die nächsten Jahre offen.

    Für die ersten sicheren Schläge gibt es kaum ein besseres Revier als die Rügener Bodden. Viel Platz, flaches Wasser, sauberer Wind. Gönn Dir ein Wochenende auf der Insel, und Du wirst merken, wie schnell es vorangeht. Wir sagen Dir gern, welcher Bodden bei welchem Wind läuft.

  • Salzhaff und Pelzerhaken: zwei Flachwasser-Lieblinge

    Salzhaff und Pelzerhaken: zwei Flachwasser-Lieblinge

    Kites ueber flachem Stehrevier

    Nicht jeder muss bis Fehmarn oder Rügen fahren. An der westlichen Ostsee liegen zwei Reviere, die sich besonders fürs entspannte Kiten und fürs Lernen eignen: das Salzhaff bei Rerik und Pelzerhaken in der Lübecker Bucht. Beide haben viel flaches Wasser und sind schnell erreichbar. Ein kurzer Spotcheck.

    Rerik und das Salzhaff

    Kiteboard auf flacher Sandbank
    Auf der Haffseite steht glattes Flachwasser, auf der Seeseite gibt es Welle.

    Das Salzhaff hinter der Halbinsel Wustrow ist ein echter Allrounder. Auf der Haffseite findest Du glattes, stehtiefes Flachwasser, ideal für Einsteiger und für alle, die in Ruhe an Tricks feilen. Dreht der Wind, wechselst Du auf die Ostseeseite und hast Chop und kleine Welle. Bei West oder Nordwest ist Pepelow der bessere Einstieg ins Haff. Dazu ein flacher Sandstrand, an dem auch Familien einen schönen Tag haben.

    Pelzerhaken, die große Kite-Badewanne

    Pelzerhaken bei Neustadt trägt seinen Spitznamen zu Recht: Hier reicht das flache Wasser bis zu mehrere hundert Meter raus, fast wie eine riesige Badewanne. Genau deshalb ist es eines der beliebtesten Lernreviere Schleswig-Holsteins. Am besten läuft es bei Südwest, dann steht der Wind seitlich und das Wasser bleibt glatt. Und weil der Spot nur rund eine Stunde von Hamburg weg ist, eignet er sich perfekt für die Session nach Feierabend.

    Wann es sich am meisten lohnt

    Kite-Spot am flachen Strand
    Frühjahr und Herbst bringen den verlässlichsten Wind.

    Wie fast überall an der Ostsee sind Frühjahr und Herbst die windreichsten Zeiten, der Sommer ist wärmer, aber oft schwächer. Beide Reviere sind unkompliziert, gut ausgestattet und haben Schulen vor Ort. Achte am Salzhaff auf die Naturschutz-Bereiche und halte Abstand zu den Vogelzonen, dann bleibt alles im grünen Bereich.

    Salzhaff und Pelzerhaken sind die unaufgeregten Lieblinge der westlichen Ostsee: flach, entspannt, ideal zum Lernen und für die schnelle Runde zwischendurch. Wenn Du wissen willst, welcher der beiden bei Deinem Wind heute besser läuft, frag uns einfach.

  • St. Peter-Ording verstehen: Tide, Priele und Bojen

    St. Peter-Ording verstehen: Tide, Priele und Bojen

    Weiter flacher Sandstrand an der Nordsee

    St. Peter-Ording ist anders als alles an der Ostsee. Ein bis zu zwölf Kilometer langer Sandstrand, das Watt, die Pfahlbauten, und ein Wind, der fast immer geht. Für Kiter und Wellenreiter ist SPO ein Traum, aber einer mit Spielregeln. Wer Tide und Zonen versteht, hat hier riesigen Spaß.

    Ein Strand so weit das Auge reicht

    Duenen und Strand an der Nordsee
    Im Süden flaches Stehrevier, im Norden Welle, dazwischen jede Menge Platz.

    Der Strand ist so groß, dass jeder seinen Platz findet. Im Süden, am Böhl, liegt ein großes Stehrevier, ideal für Anfänger. Im Norden, bei Ording, gibt es Welle für Fortgeschrittene. Der Badebereich in der Mitte bleibt dem Badebetrieb vorbehalten. Auflandiger Wind aus West bis Nordwest ist hier der Normalfall und genau richtig zum Kiten.

    Warum hier die Gezeiten zählen

    Anders als an der Ostsee gibt es an der Nordsee Ebbe und Flut, und die ändern den Spot komplett. Bei Niedrigwasser liegen flache Priele frei, in denen Anfänger üben können. Bei Hochwasser steht das Wasser höher und es gibt Brandung. Heißt für Dich: Schau vor der Fahrt in den Gezeitenkalender und plan Deine Session ums Wasser herum. Wer das ignoriert, steht schon mal vor einer Schlammfläche statt vor dem Meer.

    Nur in den markierten Zonen

    Priele im Watt aus der Vogelperspektive
    SPO liegt im Nationalpark, gekitet wird nur in den Bojen-Zonen.

    SPO liegt mitten im Nationalpark Wattenmeer, und das bedeutet klare Regeln. Gekitet wird nur in den ausgewiesenen, mit Bojen markierten Zonen. Die Lagune und die Schutzbereiche sind tabu, dort brüten Vögel und ruhen Seehunde. Halt Dich daran, dann bleibt der Spot offen und Du hast keinen Ärger. Die Schulen vor Ort wissen genau, welche Zone gerade gilt.

    St. Peter-Ording ist groß, vielseitig und für Kiter wie Wellenreiter ein Highlight. Mit dem Wissen um Tide und Zonen wird aus dem weiten Strand Dein Spielplatz. Plan das Wasser ein, bleib in den Bojen, und genieß einen der schönsten Spots der Nordseeküste.

  • Heiligenhafen und der Graswarder: Flachwasser für alle

    Heiligenhafen und der Graswarder: Flachwasser für alle

    Kitesurfer im flachen Wasser vor dem Strand

    Direkt gegenüber von Fehmarn liegt ein Revier, das viele unterschätzen: Heiligenhafen mit dem Graswarder. Großes Flachwasser, ein flacher Sandstrand und je nach Wind glattes Wasser oder eine schöne Welle. Ein Spot, an dem Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen glücklich werden.

    Der Graswarder, breites Flachwasser

    Kite am Sandstrand
    Der Graswarder ist der Haupt-Kitespot, mit viel flachem Wasser zum Üben.

    Der Graswarder ist die schmale Landzunge vor Heiligenhafen und der Haupt-Kitespot der Region. Hier hast Du viel flaches Wasser, in dem Du gut stehen und üben kannst. Der Einstieg über den Sandstrand ist sanft, und es ist Platz genug, dass man sich nicht auf die Pelle rückt. Für Einsteiger ist das ein entspanntes Revier, das wenig Stress macht und schnelle Lernfortschritte erlaubt.

    Welle bei Nordwest, Freestyle bei Ost

    Das Schöne am Graswarder ist, dass er je nach Wind sein Gesicht ändert. Bei Nordwest baut sich auf der Sandbank eine schöne Welle auf, ideal für alle, die sich an erste Sprünge oder Wellenritte wagen wollen. Bei Ostwind dagegen wird das Wasser glatt, dann ist Freestyle und entspanntes Üben angesagt. So findest Du fast bei jedem Wind die passende Spielwiese, und langweilig wird es nie.

    Naturschutz und gute Nachbarschaft

    Kiter auf flachem Wasser nahe der Kueste
    Der Graswarder ist Naturschutzgebiet, die Zonen unbedingt beachten.

    Ein wichtiger Hinweis: Der Graswarder ist Naturschutzgebiet, ein wertvolles Rast- und Brutgebiet für Vögel. Gekitet wird nur in den ausgewiesenen Bereichen, der benachbarte Steinwarder bleibt zum Beispiel den Windsurfern vorbehalten. Halt Dich an die Zonen und die Beschilderung, dann bleibt das Revier offen und alle haben etwas davon. Rücksicht ist hier der Schlüssel.

    Heiligenhafen und der Graswarder sind ein unterschätztes Juwel der Ostsee: viel Flachwasser, abwechslungsreiche Bedingungen und ein entspanntes Miteinander. Ob erste Schläge oder erste Wellen, hier findest Du Deinen Platz. Welche Zone bei welchem Wind läuft, sagen wir Dir gern.

  • Boltenhagen und Warnemünde: Kiten vor der Stadt

    Boltenhagen und Warnemünde: Kiten vor der Stadt

    Kitesurfer im Sprung an der Ostsee

    Nicht jeder Kitespot liegt in der Einsamkeit. An der mecklenburgischen Küste gibt es zwei Reviere, die Wassersport und Seebad-Flair verbinden: Warnemünde direkt vor den Toren Rostocks und Boltenhagen mit seinem breiten Sandstrand. Hier kitet man vor schöner Kulisse, sollte aber ein paar Regeln kennen.

    Warnemünde, Stadtspot mit Regeln

    Kitesurfer vor dem Ostseebad
    In Warnemünde wird vor der Stadt gekitet, in der Saison nur in der Zone am Aufgang 13.

    Warnemünde ist der wohl bekannteste Stadtspot der Ostsee, hier findet sogar eine große Kitesurf-Veranstaltung statt. Der breite Außenstrand funktioniert bei auflandigem Wind von West über Nord bis Ost. Wichtig: In der Hauptsaison ist das Kiten auf eine bestimmte Zone begrenzt, rund um den Strandaufgang 13. Halte Dich daran, sonst gibt es Ärger mit dem Badebetrieb. Für Fortgeschrittene ist es ein toller Spot mit der Großstadt im Rücken.

    Boltenhagen, breiter Sandstrand

    Ein Stück weiter westlich liegt Boltenhagen, ein klassisches Ostseebad mit langem, flachem Sandstrand. Der Spot funktioniert gut bei auflandigem Wind aus Nord bis Nordwest und bringt dann Chop und kleine Welle. Der Strand ist breit, der Einstieg unkompliziert, und das Seebad drumherum lädt zum Bleiben ein. Ein schönes Revier für entspanntes Cruisen, gerade wenn man die Familie dabei hat.

    Drumherum gibt es viel zu erleben

    Seebruecke an der Ostsee
    Seebrücke, Promenade und Café, hier macht auch die Begleitung einen schönen Tag.

    Das Schöne an beiden Orten ist das Drumherum. Seebrücke, Promenade, Cafés und Geschäfte sind direkt am Strand, also hat auch die nicht-kitende Begleitung etwas davon. In Warnemünde lockt der alte Hafen mit seinen Fischbrötchen, in Boltenhagen die ruhige Bäderatmosphäre. So wird aus der Kite-Session ein kompletter Ausflugstag, den man gut zu zweit oder mit der Familie verbringt.

    Boltenhagen und Warnemünde zeigen, dass Wassersport und Urlaubsflair zusammenpassen. Kiten vor der Seebad-Kulisse, danach ein Bummel über die Promenade, das hat was. Achte in Warnemünde auf die Zonen, dann steht einem schönen Tag nichts im Weg. Welcher der beiden bei Deinem Wind besser läuft, sagen wir Dir gern.

  • Darß und Zingst: sanftes Lernen auf dem Bodden

    Darß und Zingst: sanftes Lernen auf dem Bodden

    Weites flaches Boddenwasser

    Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist eines der schönsten Stücke Ostseeküste, und auch zum Kiten ein Traum, gerade für Einsteiger. Auf der einen Seite die geschützten Bodden mit flachem Wasser, auf der anderen die offene See mit Welle. Dazu Natur pur. Ein Revier, das man gesehen haben sollte, mit ein paar wichtigen Regeln.

    Boddenwasser, flach und geschützt

    Kiter im flachen Stehrevier
    Die Bodden sind weite, flache Stehreviere, ideal für die ersten Schläge.

    Die Bodden, also die flachen Gewässer hinter der Halbinsel, sind ideale Lernreviere. Bei Born, Dabitz und Saal hast Du riesiges Flachwasser, in dem Du gut stehen kannst, dazu meist glattes Wasser und sauberen Wind über die flache Landschaft. Schulen gibt es direkt am Bodden. Hier kannst Du in Ruhe üben, ohne Dich mit Wellen oder tiefem Wasser herumzuschlagen. Entspannter geht der Einstieg kaum.

    See-Seite für die Welle

    Wer schon sicher fährt, wechselt auf die Seeseite. An den Außenstränden von Wustrow, Prerow und Zingst hast Du bei auflandigem Wind aus Nord bis Nordost echte Ostseewelle. Das ist anspruchsvoller, macht aber großen Spaß, wenn Du die ersten Sprünge oder das Wellenreiten ausprobieren willst. So bietet die Halbinsel beides an einem Ort, flaches Lernrevier und Wellenspielplatz, je nachdem, wonach Dir gerade ist.

    Nationalpark heißt Rücksicht

    Kite ueber flachem Wasser
    Große Teile sind Nationalpark, gekitet wird nur in den Schulbereichen.

    Ein wichtiger Punkt: Große Teile der Bodden gehören zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Das heißt, Kiten ist längst nicht überall erlaubt, auf der Boddenseite oft nur in ausgewiesenen Schulbereichen. Halte mindestens zweihundert Meter Abstand zum Schilfgürtel, denn dort brüten und rasten Vögel. Frag im Zweifel die örtliche Schule, die weiß genau, wo Du fahren darfst. So bleibt dieses besondere Revier auch für die Zukunft erhalten.

    Darß und Zingst sind ein Geschenk für Wassersportler: sanftes Boddenwasser zum Lernen, Welle auf der Seeseite und ringsum eine der schönsten Naturlandschaften der Küste. Geh respektvoll mit ihr um, dann bekommst Du unvergessliche Tage zurück. Welche Boddenbereiche freigegeben sind, sagen wir Dir gern.

  • Die Eckernförder Bucht: geschützt und vielseitig

    Die Eckernförder Bucht: geschützt und vielseitig

    Ruhige Bucht an der Kueste

    Zwischen Kiel und Flensburg liegt ein Revier, das oft im Schatten der großen Namen steht, dabei richtig gut ist: die Eckernförder Bucht. Geschützt, vielseitig und mit Spots auf beiden Uferseiten, sodass bei fast jedem Wind etwas geht. Ein feines Revier für entspannte Sessions, das wir Dir kurz vorstellen.

    Eine Bucht für fast jeden Wind

    Windsurfer in der Bucht
    Liegt der Wind ungünstig, wechselt man einfach aufs andere Ufer.

    Der große Vorteil der Eckernförder Bucht ist ihre Form. Weil sie von Land umgeben ist und Spots auf beiden Seiten hat, findest Du fast bei jeder Windrichtung ein passendes Plätzchen. Die Bucht arbeitet gut bei Südwest bis Nordwest, bei Ostwind weht es frei herein, und bei Ost gibt es an manchen Stellen sogar einen Düseneffekt mit extra Wind. Liegt der Wind ungünstig, wechselst Du einfach vom Süd- aufs Nordufer.

    Die Spots von Eckernförde bis Damp

    Entlang der Bucht reihen sich mehrere Spots. Eckernförde selbst und Karlsminde am Nordufer, dazu Damp und Waabs als östlichste Punkte mit Surfstation. Das Wasser ist meist flach bis leicht choppig, ideal für entspanntes Üben und Cruisen. Schulen und Verleih gibt es in der Region, der Einstieg ist unkompliziert. Für Einsteiger wie Fortgeschrittene ist das ein dankbares Revier, das selten überlaufen ist.

    Entspanntes Revier mit Charme

    Kitesurfer auf der Ostsee
    Geschützt, selten überlaufen und mit hübschen Orten drumherum.

    Was die Eckernförder Bucht besonders macht, ist ihr ruhiger Charakter. Hier geht es entspannter zu als an den großen Hotspots, und die Orte drumherum haben Charme. Eckernförde mit seiner Altstadt und dem Hafen lädt zum Bummeln ein, sodass auch die Begleitung einen schönen Tag hat. So verbindest Du eine ungezwungene Session mit einem netten Ausflug an einer der schönsten Ecken der schleswig-holsteinischen Küste.

    Die Eckernförder Bucht ist ein unterschätztes Juwel: geschützt, vielseitig und entspannt. Wer die Menschenmassen meiden und trotzdem bei fast jedem Wind fahren will, ist hier richtig. Pack das Material ein, schau aufs Ufer mit dem besseren Wind, und genieß ein ruhiges Revier mit Charme. Welcher Spot heute läuft, sagen wir Dir gern.

  • Unsere Lieblings-Spots an der Ostseeküste

    Unsere Lieblings-Spots an der Ostseeküste

    Ostseeküste

    Die Ostsee ist kein einzelner Spot, sondern eine ganze Sammlung kleiner Lieblingsplätze. Je nach Windrichtung wird aus einer ruhigen Bucht ein perfektes Revier, oder eben nicht. Drei Arten von Plätzen steuern wir besonders gern an. Welche konkreten Spots dahinterstecken, verraten wir Dir in den verlinkten Guides.

    Die flache Bucht zum Lernen

    Duene und Strand an der Ostsee
    Stehtiefes Flachwasser nimmt dem Lernen den ganzen Stress.

    Stehtiefes Wasser, sauberer Wind von der Seite, kaum Strömung. Hier schicken wir Einsteiger raus, man kann Fehler machen, ohne dass sie teuer werden. An guten Tagen steht hier die halbe Schule im Wasser und grinst. Unsere Flachwasser-Favoriten sind die Bodden rund um Rügen, das Salzhaff bei Rerik und die große Badewanne von Pelzerhaken.

    Die weite Bucht für lange Schläge

    Wenn der Wind passt, kannst Du hier ewig in eine Richtung heizen, ohne dass Dir das Wasser ausgeht. Ein Platz für alle, die schon sicher fahren und einfach Strecke und Speed wollen. Das Paradebeispiel ist Fehmarn mit seinen rund zwanzig Spots, wo für jede Windrichtung eine Seite der Insel passt.

    Die ruhige Ecke für Feierabend-Sessions

    Abendstimmung am Ostseestrand
    Eine Stunde nach der Arbeit, flaches Wasser, tiefe Sonne, das bleibt hängen.

    Nicht jeder Tag muss Action sein. Manchmal reicht eine Stunde nach der Arbeit, flaches Wasser, die Sonne tief über der Küste. Das sind die Sessions, an die man sich im Winter erinnert. Für solche Abende lieben wir die geschützte Eckernförder Bucht und wieder Pelzerhaken, das nur rund eine Stunde von Hamburg liegt.

    Welcher Spot für Dich der richtige ist, hängt vom Wind und Deinem Können ab. In unseren Spot-Guides findest Du die Details zu jedem Revier. Stöber in Ruhe durchs Magazin, und wenn Du Lust auf eine geführte Session hast, melde Dich bei uns.